
Erfolgreiche Qualitätsentwicklung - Zertifizierung mit sehr guten Ergebnissen
Dem Alten- und Pflegeheim Pfullendorf wurde erneut das „Qualitätssiegel für Pflegeheime" verliehen. Die umfangreichen Prüfungen durch das unabhängige Institut für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen (IQD) mit Sitz in Filderstadt bei Stuttgart dienen der transparenten Bewertung der Pflegequalität und der weiteren Dienstleistungen. Nur Einrichtungen, die den hohen Qualitätsanforderungen gerecht werden, erhalten die Auszeichnung. Das Qualitätssiegel hat eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren. Danach muss sich das Pflegeheim einer erneuten Prüfung unterziehen.
Um weitere Qualitätsentwicklungen in den Pflegeheimen zu fördern und den Einrichtungen auch die Möglichkeit zu geben, dies zu dokumentieren, entwickelte das Institut für Qualitätskennzeichnung sozialer Dienstleistungen (IQD) schon im Jahr 1996 ein Prüfverfahren, in dem die Qualitätsanforderungen an die Arbeitsbereiche Pflege, Hauswirtschaft, soziale Betreuung, Gebäude und Organisation klar definiert sind. „Unseren Qualitätsanforderungen liegen Leitgedanken wie Privatsphäre, Individualität und Selbstbestimmung der Heimbewohner ebenso zugrunde wie Mitarbeiterkompetenz, Hygiene und Sicherheit", so IQD-Geschäftsführer Siegfried Wolff. „Im Vordergrund stehen also die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner."
Pflegeheime, die das Qualitätssiegel erwerben möchten, erhalten vom Institut zunächst ein Handbuch mit einem Prüfkatalog, der rund 290 Prüfpunkte enthält. Damit können die Pflegeeinrichtungen im Rahmen einer Selbstbewertung feststellen, ob die Kriterien voraussichtlich erfüllt werden oder ob noch Defizite bestehen. In der ersten Stufe des Prüfverfahrens werden die umfangreichen Fragebögen und Checklisten von der Einrichtung bearbeitet. Außerdem wird eine schriftliche und anonyme Befragung der Bewohner und der Mitarbeiter durchgeführt, um deren Zufriedenheit mit dem Haus bzw. mit der Tätigkeit zu ermitteln. Nach Auswertung aller Unterlagen durch das IQD erfolgt eine Begehung des Pflegeheimes durch entsprechend qualifizierte Gutachter des Instituts, die die einzelnen Dienstleistungsbereiche genau unter die Lupe nehmen. Stichprobenweise und nach dem Zufallsprinzip wird auch eine Anzahl von Heimbewohnern besucht und deren Pflegezustand begutachtet. Wenn das Pflegeheim nach den Überprüfungen alle geforderten Kriterien erfüllt, wird das Qualitätssiegel verliehen, das eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren hat.
Das spitälische Alten- und Pflegeheim hat die dritte Zertifizierung mit einer weiteren Qualitätssteigerung abgeschlossen. Am 8. Januar 2009 durften Heimleiter Wolfgang Scheitler und Pflegedienstleiterin Bergith Leppert das Qualitätssiegel entgegennehmen.
Bereits zum dritten Mal hat das Pflegeheim, das im letzten Jahr bei 66 Pflegeplätzen eine Auslastung von fast 99 Prozent aufwies, den Qualitätsanforderungen des unabhängig prüfenden Instituts für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen (IQD) in Filderstadt genügt. Einen Katalog mit 370 Prüfpunkten hatte das IQD abgehakt und darüber hinaus Bewohner oder deren Angehörige befragt.
Das Ergebnis der freiwilligen Überprüfung war überwältigend, wie IQD-Geschäftsführer Siegfried Wolff bei der Übergabe der Urkunde betonte. In allen geprüften Bereichen, darunter Pflege, Hauswirtschaft, soziale Betreuung, Gebäude und Organisation, hat das Pflegeheim Höchstpunktzahlen erreicht. 98 Prozent der Bewohner gaben in einer anonymen Befragung außerdem an, dass sie sich im Heim wohl und sicher fühlen. „Ein hervorragendes Ergebnis in allen Prüfbereichen“, sagte Wolff, dem vor allem die individuelle Betreuung der alten Menschen am Herzen liegt. Die Qualität habe gegenüber der Prüfung vor zwei Jahren erneut gesteigert werden können.
Lob für die Hausleitung und das Team gab es von Bürgermeister Thomas Kugler. Qualität sei kein Zufallsergebnis, sondern beweise das Engagement aller Mitarbeiter: „Wir können stolz auf dieses Ergebnis sein.“
Altenpflegeheim
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